Schluss mit Lustig

Und schon ist es wieder vorbei mit der Narretei.

Ja, ich weiss, ziemlich platt, aber Tatsache ist, es ist Aschermittwoch und ab heute ist für die kommenden 40 Tage erst mal offiziell schluss mit Lustig. Also vorallem schluss mit Völlerei und Lastern und all den Dingen, die man sich noch vor anderthalb Monaten im Silvester-Wahn geschworen hat zu verwerfen. Die Fastenzeit beginnt. Ich selbst habe ja noch nie gefastet, unser Bunsi hat da aber – wie angeblich jeder 2. Deutsche – durchaus schon seine Erfahrungen gesammelt. Und sie findet es auch nicht ganz abschreckend. Vielleicht sollte man mal zunächst klären was hinter dem Konzept des Fastens steckt. Es reicht ja nicht nur zu sagen es gibt halt statt Essen nur noch Kräutertee.

Im Allgemeinen dreht es sich um Verzicht. Verzicht auf alles was man sonst so gern hat und was (ja meistens) im Übermass für uns nicht so gesund ist. Es muss also weh tun es nicht zu machen. Manche nutzen diese Zeit um den Körper zu entgiften (wobei das eigentlich ein Mythos ist wenn es ums Fasten geht. Unser Körper kann sich ganz gut alleine entgiften ohne nicht essen zu dürfen. Verzichtet man aber auf Alkohol und Rauchen, entgiftet das natürlich schon 🙂 ). Manche schränken sich aber auch in den täglichen Lebensgewohnheiten ein: Keine Schokolade, kein Fleisch, kein Sex, kein Fernsehn, kein Social Media – die Möglichkeiten sind da ja unbegrenzt.

Jetzt bin ich kein Fan von Essenverzicht. So funktioniert mein Körper einfach nicht. Kein Futter, keine Leistung. Kreislaufkollaps heisst da dann die Reaktion meines Körpers. Und das finde ich jetzt keine gute Lösung, und gesund schon mal gar nicht. Also habe ich überlegt was ich denn sonst so machen könnte um mir was Gutes zu tun und die Fastenzeit nicht ganz tatenlos verstreichen zu lassen. Erster Gedanke: Ich könnte auf Sport verzichten, naja, vielleicht nicht die richtige Richtung… Zweiter Gedanke, warum verzichten, wenn doch auch mehr von bestimmten Dingen gut für mich ist. Der Plan heisst also, nicht Verzicht, sondern mehr Essen. Obst in dem Fall. Mein Vorsatz zur Fastenzeit also: Ich versuche die empfohlenen 5 Portionen Obst oder Gemüse am Tag zu mir zu nehmen. Und natürlich Wasser. Ich gelobe auch wieder bewusster mehr zu trinken.

Nach ein bisschen Recherche (mehr zur Kampagne findet man hier) konnte ich rausfinden, dass das „5 a Day“-Konzept meint: 5 Hände voll Obst oder Gemüse meiner Wahl. Das entspricht wohl den empfohlenen 650gr am Tag. Egal ob für Kinder oder Erwachsene, weil – logischerweise – kleine Hände, kleine Portionen. Anscheinend zählen hier auch Hülsenfrüchte, Nüsse, Trockenobst oder Säfte – die hatte ich eigentlich bisher nicht auf dem Schirm. Ich bin schon sehr gespannt wie meine Idee sich so in der Umsetzung zeigen wird. Mein heutiges Vesper/Mittagessen macht aber schon mal einen guten Anfang:

5aDay

Wie denkt ihr zum Thema Fasten? Verzichtet ihr? Und wenn ja auf was? Ich bin gespannt von Euren Ideen zu hören!

 

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