Is mir (Chai)Latte

Kaffee oder Tee? Ich bin da eigentlich nicht festgelegt. Beides hat je nach Tageszeit seine Berechtigung bei mir.

Ein Morgen ohne Kaffee ist für mich nicht vorstellbar (außer ich bin in England) Abends oder am Nachmittag darf es dann aber gerne eine schöne Tasse Tee sein. Nur für Chailatte, Matcha und Co. war ich bisher nicht Hipster genug (wobei der Trend ja schon fast wieder vorbei ist). Klar, auch ich habe hier und da mal aus purer Verzweiflung beim Kaffeeröster in der Fußgängerzone einen Becher Chai ToGo mitgenommen und sei es nur um endlich auch den Trend mitgemacht zu haben. So richtig supertoll fand ich die Tee-Milch-Mischung aber eigentlich nie – bis jetzt.

Meine Schwester ist Gourmet mit Auszeichnung. Aber was soll auch aus jemandem werden, der nicht nur in Deutschlands Gourmet Hotspot aufwächst sondern auch noch eine Ausbildung im Hotelfach dran hängt. Von ihr bekomme ich jedenfalls zu allen hohen Feiertagen mit Geschenkoption regelmäßig kulinarische Köstlichkeiten (selbstgemacht oder mit Liebe gekauft) oder Dinge, die wertvolle Dienste in der Küche leisten. Auch dieses Jahr gab es neben Equippment (Parmesanreibe, Pallette) was leckeres zum naschen und diesmal blieb das Gekaufte sogar quasi in der Familie.

Ich wurde nämlich mit einem Fläschchen Just Chai Sirup von Just Johannes beglückt. Das Besondere? Just Johannes ist ein junges culinary Startup aus der Schweiz und gehört dem Schwager meiner Schwester (sind wir dadurch auch irgendwie verwandt? Großschwager? Who knows?!). Just Chai ist ein Sirup zur Herstellung von Chailatte und Chaifrappé und man schmeckt, dass jedes Fläschchen mit Liebe und in Handarbeit hergestellt wird. Die Aromen von Schwarz- und Grüntee zusammen mit Gewürzen, wie Nelke, Kardamom oder Zitronengras geben ein harmonisch ausgewogenes Geschmacksbild. Zusammen mit der warmen Milch entsteht ein runder und sehr weicher Chailatte, der sich deutlich von den industriellen Mischungen abhebt.

Derzeit ist Just Chai hautpsächlich über den Onlineshop justjohannes.com zu bekommen. Abgefüllt wird in vier veschiedenen Größen, bezahlt wird in Schweizer Franken. Und auch, wenn die Zimt- und Lebkuchensaison eigentlich schon vorbei ist, so ein bisschen orientalisches Weihnachten im Glas tut auch ohne stille Nacht gut.

 

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