Plätzchen-Parade Teil 1

Ich erspare euch jetzt das peinliche Gesinge von „Der Weihnachtsbäckerei“, wir sind hier ja alle erwachsen (…auf dem Papier). Trotzdem kann ich euch verkünden, ja auch auf unseren Tellern ist langsam Weihnachten angekommen.

Der Moxie und ich haben uns vor rund zwei Wochen das erste mal zum gemeinschaftlichen Plätzchen backen oder wie man mit Lokalkolorit sagt Bredle/Gutsle backen getroffen. Unser Ziel, punktefreundliche Weihnachtsplätzchen backen. Das Problem nur, wir konnten uns nur wirklich schwer auf drei Varianten einigen, da unsere Geschmäcker (wie wir entsetzt feststellen mussten) sich doch sehr deutlich unterscheiden.
Geeinigt haben wir uns schließlich auf ein Rezept, dass wohl einfach zu den Basics der Weihnachtsbäckerei gehört – Ausstecherle (hochdeutsches Wort?) Anbei nun unser Erfahrungsbericht aus der WW-Backstube.

Was ihr für ein Blech braucht:

  • 300g Mehl
  • 1 Msp Backpulver
  • 1 Ei
  • 100g Halbfettmargarine (wir verwenden immer Lätta, auch wenn man ja laut Hersteller damit nicht backen soll/kann)
  • 120g Zucker
  • 3 EL Vanillezucker
  • Jede Menge lustige Förmchen

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten. Diesen in einer Klarsichtfolie eine halbe Stunde im Kühlschrank kalt stellen.

Nach dem Abkühlen den Mürbteig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und anschließend völlig hemmungslos mit den Ausstecherle auf ihn einstechen, bis aller Teig sich in lustige Figürchen geformt hat. Der winzige Rest, der naturgemäß immer übrig bleibt und in keine Form mehr gepresst werden kann darf selbstverständlich genascht werden 🙂

Alles auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und bei 180° 15-20 Minuten backen bis sie goldgelb sind.
Ich persönlich liebe Ausstecherle! Am aller liebsten nur mit einer einfachen Milch-Ei-Glasur (die aber vor dem Backen drauf). Der Moxie mag sie gerne mit Schokoglasur oder einfach mit Puderzucker. Einhornfans dürfen aber natürlich auch bunte Zuckerperlen drüber schütten, aber denkt dran, dann ändert sich auch der Punktwert.

Völlig nackt und ohne alles kommt jeder Keks auf rund 1 PP, je nach Größe und wie dick ihr den Teig ausgerollt habt.

Achtung! Wie ihr auf dem Backblech sehen könnt war der Teig zunächst extrem klebrig. WW schlägt vor das ganze zwischen Klarsichtfolie auszurollen, das klappt aber auch nur so halb. Insbesondere beim Ausstechen bleibt der Teig stark am Förmchen kleben (was dazu geführt hat, dass einige unserer Elche an Fehlbildungen insbesondere der Beine litten und wir sie deshalb mit T5 vom Wehrdienst befreien und sofort notschlachten mussten).
Mein Tipp, mischt einfach noch etwas Mehl drunter bis der Teig nicht mehr klebt, auf den halben Punkt kommt es bei Weihnachtsplätzchen dann auch nicht an.

Unser Fazit: Einfach aber immer noch sehr lecker. Je nach Förmchen könnt ihr natürlich auch Doppeldecker mit einem Klecks kalorienreduzierte Marmelade machen. *In der Weihnachtsbäckerei, gibt’s so manche…dumdidum* …verdammt, jetzt ist es mir doch rausgerutscht 😉Teig

Ps: Nächste Woche geht es schokokokusnussig weiter in unserer Backstube, nicht verpassen!

 

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