#DDM: Das Ding des Monats

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Wie ihr vermutlich schon bemerkt habt, hatten wir in den letzten Wochen ein paar technische Unstimmigkeiten. Zum einen wollte WordPress nicht so wie wir wollten und zum anderen sind so viele Stunden Zeitunterschied ganz offensichtlich eine ziemliche Herausforderung. Mittlerweile befindet sich MB aber wieder in den gleichen Zonen und es wird sich wieder der übliche gewohnte Wahnsinn einstellen. Nun also, wenn auch etwas später als geplant, unsere Empfehlungen zum vergangenen Monat, damit euer Oktober mindestens so gut wie unser September wird!

Bunsi
Die Tage werden langsam aber sicher kürzer, dunkler und frostiger (ja ich durfte bereits das ein oder andere Mal morgends kratzen!). Wie, gut, dass ich mit meinem Ding des Monats für die dunkle Jahreszeit gewappnet bin.
Ich gehöre zum Club der Anonymen Duftkerzen Junkies. Bevorzugt beziehe ich meinen „Stoff“ im schwedischen Möbelhaus, schrecke aber auch nicht vor Alternativen bei dm zurück. Es duftet, es brennt, es gehört mir! Eine Kerze einfach so auf den Tisch zu stellen ist mir dabei aber zu öde, und außerdem für mich als Tierhalterin schlicht und einfach auch zu gefährlich (erst diese Woche durfte ich die Blumenvase auf dem Esstisch drei mal wieder aufstellen – und das Wasser aufwischen – weil die Samtpfoten in unbeobachteten Momenten gerne mal Cirque de Soleil spielen). Ich bin also nicht nur Duftkerzen Junkie, sondern damit einhergehend auch Windlicht verrückt. Momentan bevorzugt Windlichter, Kerzenhalter und Ähnliches im metallic Look. Bronze, Kupfer, Gold, hauptsache es schimmert gülden – muss die Prinzessin in mir sein. Wenn dazu noch ein orientalischer Gesamteindruck kommt kann ich die Brieftasche nur selten an Ort und Stelle halten.

IMG_8493Wie praktisch dass mir auf meinem letzten Streifzug durch die gelb-blaue Wunderwelt neben einer Ladung Kerzen auch mein derzeitiges Lieblings-Windlicht in den Eikaufwagen gewandert ist: STABBIG (IKEA -19,99 Euro).
Zugegeben der Name klingt jetzt nicht gerade nach kuschliger Winternacht mit Bärenfell. Wer sich aber vom Namen nicht blenden lässt wird mit einer besonderen Lichtatmosphäre belohnt. Stockholm meets Marrakesh. IMG_8496
Das orientalisch gestanzte Blech – außen mattschwarz, innen natürlich gülden – sorgt für einen warmen Schein und stimmungsvolle Muster an den Wänden. Bei mir kommt das dank Dachschräge besonders gut zur Geltung, was dem Windlicht auch schon den Spitznamen „die Sonne“ eingebracht hat.

Abonennten des Impressionenkatalogs werden anerkennend mit der Zunge schnalzen, andere hingegen (wie eine Bekannte erst neulich) werden vielleicht in die Verlegenheit kommen zu fragen, was denn der Schirmständer auf dem Esstisch soll. Banausen!

Ich jedenfalls bin so angetan von STABBIG, dass ich es gleich mal zu meinem Ding der Wintersaison küren werde. Denn was gibt es schöneres als bei Kerzenschein und Glühwein in einer kalten Winternacht von Marrakesh zu träumen?!

Moxie
Mein letzter Monat war, wie wir wissen, hauptsächlich vom Reisen und – mit dem langen Weg entlang der amerikanischen Westküste – dem Leben in verschiedenen Motels und aus dem Koffer geprägt. Weil man in so einer Zeit auch schon die kleinsten Dinge als absolut wundervoll empfinden kann, weil man nichts anderes gerade zur Hand hat, war es eine harte Entscheidung, was denn nun sooo gut war, dass es meinen September bereichert hat und den Titel verdient hat. Am Ende konnte ich mich dann doch nicht entscheiden und stelle also 3 Dinge vor (Ich fasse mich kurz):
Caudalie Eau de Beauté: Von vielen Blogs gehypt und final auf den Amerika Flügen dann endlich auch von mir Caudalie.jpegausprobiert. Und was soll ich sagen, der Hype ist gerechtfertigt. Ich stolpere schon seit längerem immer wieder über Caudalie Produkte und bin immer wieder positiv überrascht. Vielleicht sollte ich einfach mal einen gesamt Caudalie Post machen… Jedenfalls das Gesichtswasser in der kleinen Sprühflasche – hervorragend. Es erfrischt, durchfeuchtet die Haut (und bei trockener Flugzeugluft ist das ja immer willkommen) und riecht auch noch angenehm nach Kräutern. Erhältlich sind die Produkte in Deutschland in ausgewählten Apotheken, oder eben über den Online Versand. Ein Fläschchen mit 30ml kostet rund 11€. Da es aber sehr ergiebig ist, finde ich das noch im Rahmen des möglichen. Scheinbar soll es auch gut über den Tag als Make up Auffrischer funktionieren. Ich habe es noch nicht getestet, kanns mir aber durchaus gut vorstellen. Das kleine Fläschchen gehört für mich ab sofort jedenfalls unbedingt dauerhaft in meine Handtasche.

Als großer Musikliebhaber war ich im letzten Jahr lange auf der Suche nach einem sinnvollen Anbieter, der mir und dem Prinzen ein gutes Angebot machen könnte, wo wir ab sofort unsere Musikbibliothek anlegen könnten. Final haben wir uns dann für Spotify entschieden und sind bisher sehr damit zufrieden. Beim Zusammenstellen der Urlaubs-Playlist (wir waren ja doch immer realativ lang im Auto und da will man ja auch unterhalten werden) ist mir wieder eingefallen, dass mich eine Freundin schon vor längerem darauf aufmerksam gemacht hat, dass es ja mittlerweile auch Hörbücher bei Spotify gäbe. Damals dachte ich noch, naja, vermutlich sind die dann alle in englisch und das geht mit dem Prinzen dann wieder nicht. Dennoch kurz nachgesehen und siehe da – gar nicht auf englisch sondern ganz viele auf deutsch! Und nicht nur Bücher wo man denkt, joa das muss man ja jetzt auch nicht vorgelesen bekommen oder das ist ja wirklich auch schon was älter – nein. Aktuelle Bücher. Wem es nichts ausmacht, dass immer mal wieder eine kurze Werbeansage im Buch vorkommt, der kann Spotify bei bestehender Internetverbindung auch gratis anhören. Bücher offline verfügbar machen (wie zum Beispiel für unseren Urlaub) und ohne Werbung hören kostet eine Anmeldung und eine monatliche Gebühr. Dennoch, unsere Autofahrten wären sicherlich wesentlich langweiliger ohne die Spotify Hörbücher gewesen!

Und zuletzt (viele von euch werden es vielleicht bereits kennen und abwinken): Airbnb. Der Bunsi war ja bereits am Gardasee in einer von dieser Plattform vermittelten Unterkunft, ich konnte es mir aber noch nicht so richtig vorstellen, dass das wirklich funktioniert. Und wie zuverlässig ist das denn und was wenn man dann in einer ganz üblen Absteige landet und was wenn der mein Geld behält und einfach keine Wohnung hat und und und. Ich habe also meine beiden Unterkünfte in Kalifornien nur mit viel Überwindung und ein wenig ungutem Gefühl im Bauch gebucht. Da aber Kalifornien leider nicht gerade günstig ist, was Übernachtungsmöglichkeiten angeht (San Francisco gehört zu den teuersten Städten der Welt wenn es um Hotelpreise geht) hat mein Geiz dann letztendlich doch gesiegt. Am Ende kann ich aber sagen: Warum habe ich eigentlich noch Geld für Hotels ausgegeben? Meine Motels waren fast alle schlechter als die beiden Airbnb Appartments. Wir waren hier und hier und können beides nur mit Kusshand empfehlen. Natürlich hört man auch immer wieder von schlechten Erfahrungen. Allerdings kann kein Eintrag bei Tripadvisor o.Ä. garantieren, dass man bei einer Hotelbuchung eine Wohlfühlgarantie hat. Ich würde es auf jeden Fall wieder tun.

Das waren unsere Favorits für September. Was könnt ihr uns aus dem letzten Monat empfehlen?

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