Sportiphant: FitnessRAUM.de – das Fazit

sportiphantAuch ich habe mich beinahe zwei Monate durch das stramme Sportprogramm von FitnessRAUM.de gekämpft und dabei sowohl Höhen, als auch Tiefen erlebt. Grundsätzlich ziehe ich aber ein durchaus positives Fazit und das, obwohl sich auch bei mir nicht der Traum-Beach-Body gezeigt hat.

Anders als der Moxie hatte ich keinerlei Schwierigkeiten mit der Nutzbarkeit von Fitnessraum, ich hatte aber auch nie den Anspruch an eine App oder ähnliches. Ich war von Anang an in der glücklich Lage meinen PC einfach per HDMI an den Fernseher anzuschließen und los ging das wilde Gehopse auf 55″. Unterwegs blieb aber auch mir oftmals nur das Tablet (oder wenn Monsieur mal dann Film schauen wollte, wenn meine Trainingseinheit auf dem Plan stand). Das Übungsvideos auf dem Tablet nicht ideal sind muss man wohl keinem erklären, der Bildschirm ist einfach winzig und für Übungen auf dem Boden muss man das Gerät öfter mal umstellen. Alles in allem kann ich mich über die Anwendung allerdings nicht beschweren und das Ganze also durchaus auch für sehr mobile Menschen, die zum Beispiel im Urlaub sporteln wollen empfehlen.

Der Preis ist dem von Gymondo ja sehr ähnlich, ebenso die Preisstaffelung. Ich denke da schenken sich alle Anbieter nicht viel. Die Matierialien, die man zusätzlich braucht sind entweder günstig in der Anschaffung, oder sogar gut mit Haushaltsmitteln zu ersetzen (Hantel vs. Wasserflasche).

Nun zum Kern des Ganzen – das Program.
Ich muss sagen ich fand die Auswahl der Kurse eigentlich ganz gut, wobei man sagen muss, dass das Niveau sich leider nicht mit zunehmender Dauer gesteigert hat, sondern vielmehr hin und her sprang. So kam es, dass ich bereits in der ersten Woche einen hardcore Kurs mit 45 Minuten BBP hatte, nachdem ich beinahe ein Sauerstoffzelt gebracuht hätte. Angenehm und schnell zu lernen fand ich auf jeden Fall die Tanzkurse. Ins Schwitzen kam ich auch immer ordentlich, ich würde also sagen, das Ziel wurde voll erfüllt.

Abgenommen habe ich leider aber so gar nichts. Zwar hat sich mein Umfang reduziert, aber wie ich schon auf der Hälfte angedeutet hab, das ist nicht wirklich das, was man sich zur Motivation wünscht. Klar, ich habe mich nicht an das Ernährungskonzep zum Programm gehalten, allerdings wird einem auch schnell klar, wie hier eine Abnahme zustande kommen soll – der Ernährungsplan baut schlichtweg auf einer sehr proteinreichen Ernährung auf. Unter diesem Aspekt ist schnelle Abnahme natürlich garantiert. Allerdings ist das für mich keine dauerhafte Ernährungsform.

Mein endgültiges Fazit also: Ja ich kann Fitnessraum wirklich nur empfehlen. Allerdings würde ich niemandem zu einem Yogakurs raten ob nun bei Fitnessraum oder anderswo, gerade im Yoga gibt es einfach zu viele Dinge, die Unerfahrene falsch machen können. Hier hilft nur ein Trainer aus Fleisch und Blut, der wenns nötig wird auch mal korrigieren kann.
Zumbamäuse und BBP Fanatiker können aber wirklich nichts falsch machen!

Danke nochmal an Fitnessraum und Gymondo, die uns diesen schönen Test kostenfrei ermöglicht haben. Und auch wenn ich das immer extrem nervig finde, wenn Menschen im Fernsehen noch jemanden grüßen wollen – ich grüße an dieser Stelle meinen Lieblings Fitnessraum-Trainer Jimmy Outlaw (ja so heißt der wirklich) 🙂 und schließe mit einem seiner Zitate, bei denen ich schwitzend und nach Luft japsend am liebsten einen Stein in den Fernseher geworfen hätte:
„Don’t lose your smile!“

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