Der Yeti 3 oder einmal mit Profis

Heute heisst es: Willkommen in der Königsklasse! Als krönenden Abschluss unserer kleinen Sommer-Serie zum Thema Seidenglatt, habe ich mich final überwunden und meine Beine professionell enthaaren lassen. Sprich, ich habe meinen Geiz runtergeschluckt, das neue Lieblings-Maxikleid angezogen (wundervoll wenns ein bisschen mehr um die Hüfte ist) und bin mit meinen haarigen Beinen zur Kosmetikerin gestiefelt. Und es kam selbstverständlich wie es kommen musste…

Was soll ich sagen – ich bin hooked. Um genau zu sein, ärgere ich mich so ein bisschen dass ich mir den Stress und das Geld mit den ganzen anderen Versuchen so lange gemacht habe. Wobei – ausprobiert wird ja bei Elfephant immer sehr gern. Und wie hätten wir auch sonst eine Sommer-Serie machen können. 🙂

Auch bei der Kosmetikerin sollten die Härchen zwischen 3-5mm lang sein, damit das Wachs greifen kann. Um einen guten Vergleich zu meinen Künsten zuhause zu erhalten, habe ich mich auch beim Profi für die Enthaarung beider Unterschenkel per Warmwachs entschieden. Natürlich gibt es auch noch die Variante mit Laser oder Zuckermasse, die kamen aber beide für mich aus Kosten- und Zeitgründen im Moment nicht in Frage. Bei 30 Grad Aussentemperatur können eine Woche Beine verhüllen doch schon sehr lang werden. Ich habe aber tapfer – man ist erstaunt wieviele Möglichkeiten man findet wenn man die Beine nicht zeigen will – durchgehalten. Bei Eliza von Sinneszauber folgt man erst dem aufwändig angebrachten pinken Schmetterling-Schwarm (ich bin immernoch beeindruckt) nach oben und wird dort direkt auf die Liege gebeten. Ohne großes Aufheben wird alles entfernt. So schnell konnte ich gar nicht kucken, war es auch schon vorbei. Innerhalb von 20 Minuten waren beide Beine vollkommen glatt und haarfrei. Ich muss sagen, ich bin vom Ergebnis schon sehr überzeugt. 2-3 Wochen soll es nun halten.

Kommen wir nun zu den Vor- und Nachteilen einer Enthaarung beim Profi:

  • Man muss einen Termin vereinbaren und kann eher selten kurzfristig entscheiden „oha, heute müsste aber wirklich nun alles ab“. Es erfordert also ein wenig Planung und den Blick in den eigenen Kalender.
  • Schmerzfrei ist es auch bei der Kosmetikerin nicht, aber ein bisschen Leiden gehört wohl einfach zur Schöhnheit. Ich würde allerdings sagen, dass es eher weniger schmerzhaft war, wie wenn man es zuhause selbst macht.
  • Keine Akrobatik mehr, weil man sonst nicht an die Wade kommt. Ich habe mir schon oft fast die Kniescheibe verrenkt nur um an der Rückseite meiner Beine eine vollständig glatte Fläche zu erschaffen.
  • Vom Zeitfaktor benötigt man nur die Hälfte der Zeit, die es mich zuhause gekostet hätte. Plus man hat meistens noch eine nette Unterhaltung, die einen vom Zwicken an den Beinen ablenkt.
  • Und final: Der Kostenfaktor. Mich haben beide Unterschenkel 15€ gekostet. Wenn man sich nun überlegt, was Wachsscheiben, Enthaarungscremes, Rasierklingen und Co mich in den letzten Monaten gekostet haben, und wie lange das Ergebnis repräsentabel war, denke ich kann ich das alle 3 Wochen verschmerzen. Verdammt, ich habe wohl einfach Blut geleckt. Es war ja zu erwarten…

Wer es also noch nicht probiert hat, und schon immer mit dem Gedanken gespielt hat sich beim Profi enthaaren zu lassen – tut es! Vermutlich wird es euch auch so gehen wie mir. Aber sagt nicht ich hätte euch nicht gewarnt.

Wir sind nun also am Ende unserer kleinen Reise über die glatten Beine der Nation angekommen. Mein persönlicher Favorit ist immernoch die Wachsbehandlung – zuhause und beim Profi. Wenns dann aber doch mal wieder schneller gehen muss, greife auch ich im Notfall auf den Rasierer zurück. Auch wenn ich mich 2 Tage später schon wieder über Stoppeln und mich selbst ärgere.

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