Der Yeti 2 oder die mit bisschen mehr Schmerzen

Hello again in unserer kleinen Kahlschlag-Rubrik. Es ist immernoch Sommer und immernoch heisst es – Zeigt her Eure Beinchen! (Bevorzugt die Glatten.) Und in diesem Sinne, schauen wir uns heute ein paar Möglichkeiten im „50 Shades of Grey“-Stil an…

Kommen wir nun also zu den größeren Geschützen.

Wachs:  Bevor alle jammern „Aber das tut doch ULTRA weh!“, ganz ruhig. Habt ihr schon mal epiliert? DAS tut weh. Wenn also jemand wirklich auf Schmerzen steht, kann ich ihm diese Methode wärmstens ans Herz legen. Meins ist es nicht. Überhaupt nicht. Ich gebe zu, eine Wachsbehandlung ist auch nicht schmerzfrei. Hier wird nichts chemisch aufgelöst oder einfach abgeschnitten. Aber – und ich sage das nicht weil ich total hart im nehmen bin, bin ich nämlich nicht wenn es um sowas geht, wachsen kann man durchaus aushalten. Ich würde es eigentlich nicht mal als Schmerz sondern vielmehr als kurzes unangenehmes Brennen bezeichnen. Vorweg sei aber gesagt: Wachsen ist sicherlich nicht für jeden die Lieblings-Methode und der Schmerz hängt auch immer sehr davon ab, wer es macht. (Schnell abziehen heisst die Zauberformel) Wer es ausprobieren möchte, dem empfehle ich es an einer kleinen Stelle am Schienbein zu testen. Da tut es eigentlich am wenigsten weh. Die Haare sollten mindestens 3-5mm sein, damit das Wachs greifen kann. Da Kaltwachs mir immer zu langwierig erscheint, und meiner Meinung nach doch unangenehmer ist als Warmwachs, hier mal die von mir getesteten Varianten in diesem Segment:

RollWax.jpegWarmwachs: Das Prinzip ist denkbar einfach. Wachs im Wasserbad erwärmen, auf die gewünschte Stelle aufrollen, Vliesstreifen drauf und – mit einem Schwung – abziehen. Stelle haarfrei. Bestenfalls. Dass das leider nicht bei allen getesteten Produkten der Fall ist, finde ich extrem ärgerlich. Wenn man sich schon die Mühe dieser unangenehmen Prozedur macht, dann sollte es auch in einem Abziehen so effektiv wie möglich sein. In der Handhabung finde ich einen Roll-on am besten. Der kann leicht aufgewärmt werden, ist gut zu dosieren und macht kaum zusätzliche Sauerei beim Auftragen. Auch hier empfehle ich die günstigere Variante von Balea. Vliesstreifen sind bei den meisten Warm-Wachs Roll-ons schon ausreichend mit dabei. Der Vorteil an Wachs ist sicherlich, die lange Zeit, bis man wieder ran muss. Bei mir sind das ca. 2 Wochen, bis wieder gewachst werden kann. Kleinere Haare können beim Wachsen allerdings einwachsen und sollten dann mit einer Pinzette entfernt werden. Um dem vorzubeugen, etwa einen Tag vorher gut peelen.

Spawax.jpegAus aktuellem Anlass: Veet Spa-Wachs: Und auch wir sind irgendwann dann doch in die Werbe-Falle getappt und haben uns so eine kleine Kugel gekauft. Ich in diesem Fall. 30€ investiert in ein Produkt, welches mich jetzt nicht vom Hocker gehauen hat. Bisher konnte ich eigentlich noch keine nenneswerten Vorteile im Vergleich zum Roll-On feststellen. Eigentlich sehe ich sogar eher überwiegend Nachteile im Vergleich. Der wohl Gravierendste ist der Kostenaufwand. Wie bereits gesagt ist der Anschaffungswert verhältnismäßig hoch. Aber wenn es funktioniert – so dachte ich – kann sich diese Investition schon lohnen. Da das Gerät mit kleinen Wachsscheiben betrieben wird, kommen diese in der weiteren Verwendung auch noch mit 7€ auf den Preis drauf. Jetzt liegen dem Starter Set bereits 9 solcher Scheiben bei und die Verpackung empfiehlt pro Wade 2 Scheiben zu verwenden. Meine Waden haben schon mal direkt beinahe die doppelte Menge verbraucht, und ich hatte danach nicht das Gefühl ich hätte alles erwischt. Von der Handhabung ist es in der Tat sehr simpel. Einstecken, Wachsscheiben zum schmelzen einlegen, je nach Wachsmenge warten (mindestens jedoch eine halbe Stunde), mit dem Spatel auf das Bein auftragen, kurz aushärten lassen und abziehen. Vorteil zum Roll-on: Kein Hantieren mit Vliesstreifen und weit weniger klebrig. Wie ich finde, dauert es aber unendlich lang, bis man ein akzeptables Ergebnis hat, da die aufzubringenden Wachsstreifen doch immer nur sehr kleine Flächen abdecken. Ich sass an einem Unterschenkel beinahe eine Stunde. Bzgl. Schmerz und Haltbarkeit ist es vergleichbar mit dem Roll-On. In ca. 2 Wochen ist es wieder vorbei mit der Glätte. Für mich hat sich diese Investition aber wohl nicht gelohnt.

Auch heute freuen wir uns über eure Erfahrungen – nächste Woche gehts weiter!

3 Gedanken zu “Der Yeti 2 oder die mit bisschen mehr Schmerzen

  1. Hey 😊 Danke für den Bericht zum Spawax…wollte es mir eigentlich kaufen und ausprobieren, aber das werde ich nicht machen. Da nehme ich doch lieber die herkömmlichen Streifen 😉 Epillieren finde ich an den Beinen gar nicht schlimm, aber da kann man mal wieder sehen wie unterschiedlich das Schmerzempfinden sein kann.
    LG Anna

  2. Ich bin sehr dankbar für deinen Bericht!!!! Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich es mir nicht kaufen soll, hab es letztendlich noch nicht getan 🙂 jetzt weiß ich auch, dass ich es nicht tun werde! Mit dem Roll-On von DM hatte ich leider keine wirklich gute Erfahrung… Kann aber das Gerät von Veet empfehlen, wärmt den wachs (in Kassetten) sich automatisch auf und dann geht das ruckzuck!😉

  3. Das freut mich wenn ich euch helfen konnte! 🙂 ich werde vermutlich auf lange Frist mir auch ein Wachs-Kasetten System zulegen. Aber ein Yeti kommt ja noch… 😉

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s