Elfephant testet: Ferrotone

Mit allem versorgt sein, was der Körper so braucht – das ist der Idealfall. Viele Vitamine und Nährstoffe liefert ja bereits eine ausgewogene Ernährung. In Zeit von Veganismus und zahlreichen anderen Ernährungsformen ist es für den modernen Menschen aber gar nicht mal so einfach tatsächlich alles auch in der Menge zu sich zu nehmen, wie man es vielleicht sollte. Ein probates Mittel um trotzdem eine ausgewogene Versorgung zu garantieren sind deshalb Nahrungsergänzungsmittel.

Die Herstellung und der Vertrieb solcher Supplements ist ja mittlerweile ein boomender Geschäftszweig und es gibt nahezu nichts, was man nicht in Tablettenform zuführen kann. Auch wenn es einige Kritiker gibt, die einem lieber raten drei Zitronen am Tag zu essen, um den Vitamin C Haushalt zu regulieren, ich selber bin kein Gegner solcher Zusatzprodukte. Klar, auch ich empfehle natürlich ausgewogen zu Essen und möchte mein Leben nicht mit dem Einwerfen von Pillen verbringen, ab und zu hat aber auch Nahrungsergänzung ihre Berechtigung.  Gerade beim Abnehmen kann es durchaus vorkommen, dass man gewisse Nahrungsmittel meidet und somit eben auch mal weniger von bestimmten Stoffen zu sich nimmt, als man das vielleicht sonst tun würde. Wer weniger Fleisch ist z.B. muss sein Eisen eben aus anderen Quellen beziehen (kiloweise grünes Gemüse wäre hier z.B. eine Möglichkeit…aber wer isst schon gerne 2 Kilo Brokkoli?). Mehr Infos zum Thema Eisenmangel gibt es hier.

Vor einigen Wochen wurden wir vom Dr. Kaske Mitarbeiter Felix angesprochen, ob wir nicht Lust hätten eben solch ein Nahrungsergänzungsmittel zu testen. Genauer gesagt geht es um Ferrotone, ein Nahrungsergänzungsmittel mit hohem Eisengehalt. Da wir schon früher einmal mit Dr. Kaske zusammengearbeitet haben (hier der Artikel) und gerade für den Moxie als Flexitarier Eisen im Speiseplan ganz sinnvoll ist, haben wir uns entschieden Ferrotone zu testen.*

Warum braucht der Körper eigentlich Eisen?

Pur oder gemixt bleibt jedem selbst überlassen

Pur oder gemixt bleibt jedem selbst überlassen

Eisen ist ein lebenswichtiges Spurenelement, das für viele Funktionen im Körper gebraucht wird. Es hilft beim Sauerstofftransport im Blut und trägt dazu bei, dass wir uns insgesamt fitter und belastbarer fühlen. Das Problem, Eisen kann vom Körper nicht selbst gebildet werden und muss daher über die Nahrung aufgenommen werden. Für mich als Fleischfresser an sich kein Problem, für Vegetarier oder Veganer schon etwas schwieriger. Aber auch Übergewichtige leiden häufig an Eisenmangel, was häufig einer eher einseitigen und fettreichen Ernährung geschuldet ist.

Was ist Ferrotone?

Ferrotone ist ein Nahrungsergänzungsmittel der britischen Firma Nelsons GmbH. In Deutschland wird es ausschließlich über Apotheken vertrieben (also kein ungeprüfter Quatsch, den man in jedem Drogeriemarkt hinterher geworfen bekommt). Wie der Name schon verrät – die Kleinlateiner unter uns haben es sicher schon bemerkt – ist Ferrotone ein flüssiger Eisenliferant (Ferro = Eisen). Es wird in zwei verschiedenen Formen angeboten:

  • Ferrotone zum Einrühren in Saft (14 x 20 ml): 9,80 € (Apothekenverkaufspreis)
  • Ferrotone mit Apfelsaftkonzentrat und Vitamin C (14 x 25 ml): 11,80 € (Apothekenverkaufspreis)

Jedes Sachet enthält ca 5mg Eisen, das entspricht dem täglichen Bedarf. Das Besondere, die Basis besteht aus  eisenhaltigem Quellwasser aus dem Snowdonia Nationalpark in Wales. Beth mae diafol! (wie der Walise so schön sagt) 🙂

Unsere Meinung

1. Handhabung

Wie oben bereits erwähnt wird Ferrotone in zwei Darreichungsformen angeboten, zum selber mischen in Saft oder als verzehrfertige Mischung mit Apfelsaftkonzentrat. Ein Sachet deckt dabei den Tagesbedarf. Wir haben die fertige Mischung erhalten, das hieß für uns also am Morgen nur das Päckchen aufreißen, trinken, fertig. Unkomplizierter geht’s ja fast nicht. Ein Saft zum Sachet ist in jedem Fall sinnvoll, da Eisen am besten in Verbindung mit Vitamin C aufgenommen wird.

2. Geschmack

Ich bin ehrlich, auch wenn wir die fertige Mischung hatten, ich habe mein Ferrotone trotzdem noch mit Saft gemischt, da bin ich einfach ein Schisser. Gemixt in O-Saft merkt man von Ferrotone an sich nichts mehr, wobei ich mir einbilde, dass mein Saft doch etwas nach Eisen geschmeckt hat, aber vielleicht ist das auch nur Kopfkino. Jedenfalls gibt es hier keinen ekligen Beigeschmack und man kann seinen Saft am Morgen absolut bedenkenlos trinken.

3. Wirkung

Ob ich vorher einen Eisenmangel hatte, kann ich nicht sagen. Einen wirklich spürbaren Effekt hatte Ferrotone bei mir jedenfalls nicht – schlechter hab ich mich aber auch nicht gefühlt, das ist ja schon mal was

Nach anderthalb Wochen Ferrotone meine ich aber festzustellen, dass ich nicht mehr so müde bin. Wobei das Eisen hier zusätzliche Unterstützung von der Frühlingssonne der letzten Tage bekommen hat, da lässt sich die Frühjahrsmüdigkeit einfach viel besser abschütteln. Wer regelmäßig Sport treibt dem bekommt das zusätzliche Eisen sicherlich auch gut, mein Freund, der gerade wieder mit dem Joggen angefangen hat und dem ich auch den ein oder anderen Tag Ferrotone in den Saft gemixt habe war jedenfalls ganz angetan, auch was die Auswirkungen auf den Muskelkater angeht.
Auch bei Amazon hat Ferrotone schon einige Bewertungen erhalten, diese sind dabei durchweg positiv.

4. Fazit

Wer tatsächlich an Eisenmangel leidet, Schwanger ist, viel Sport treibt oder etwas gegen die ständige Müdigkeit machen will dem kann man Ferrotone auf jeden Fall empfehlen. Die Einnahme ist unkompliziert und erfüllt in Sachen Versorgung auf jeden Fall ihren Zweck. Wie bei allem sollte man natürlich keine plötzlich einsetzenden Wunder erwarten und nur steter Tropfen höhlt den Stein.

Ich spreche zum Schluss bewusst keine explizite Kaufempfehlung aus, denn gerade bei Nahrungsergänzung muss einfach jeder selber wissen was ihm gut tut. Trotzdem ist Ferrotone ein qualitativ gutes Produkt, dass man bedenkenlos testen kann, wenn man in Sachen Eisen nachhelfen möchte. In diesem Sinne: Dylech bob amser lanhau!

*Ferrotone wurde uns freundlicherweise von Dr. Kaske kostenlos zur Verfügung gestellt. Diese Zusammenarbeit hatte jedoch keinerlei Auswirkung auf unsere Meinung und den Inhalt dieses Artikels. Alle von uns getesteten Produkte bewerten wir offen, ehrlich und unabhängig ohne Verpflichtungen gegenüber dem Sponsor.

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