HIT me Baby one more time!

Schön, schlank und das ganze bitte schnell. Das waren meine Ansprüche als ich vor drei Wochen im Fitnessstudio gestartet bin. Dass ich nicht innerhalb eines Monats zur Fitnessgöttin werde, das ist mir zwar klar, trotzdem gibt es auch beim Training Methoden, die den kleinen Unterschied machen können.

Neun Mal war ich bisher im Studio – wow – das ist glaube ich jetzt schon mehr, als ich bei meiner letzten Studiomitgliedschaft während der ganzen Vertragslaufzeit war  :-). Ich setze mir mal kurz das Stolz-Krönchen auf und sonne mich in meiner Disziplin. Anders als vielen andere Mädels macht mir auch das Krafttraining überhaupt nichts aus, im Gegenteil, ich hasse Cardio und stemme lieber Gewichte. Warum so viele Frauen „Angst“ davor haben Training mit Gewichten zu machen ist mir sowieso nicht ganz klar, viele vernachlässigen dabei wohl, dass man selbst beim Training mit Maximalgewichten Jahre braucht um wirklich auszusehen wie ein Bodybuilder.

Da ich aber möglichst schnell eine körperliche Veränderung sehen möchte – Ciao Oberarm-Winkefleisch – und auch keine Angst davor habe, dass meine Oberschenkel bald aussehen wie die von Lance Armstrong (kleiner sind die momentan nämlich auch nicht, nur schwabbliger) lege ich mir also fröhlich Gewichte auf die Geräte. Angefangen habe ich mein Training noch mit dem klassischen Dreisatz, also ein Gewicht im mittleren Bereich mit drei Sätzen á 20 Wiederholungen. Standardtraining und Meistens auch das, was man als Anfänger vom Trainer empfohlen bekommt. Muskeln werden bei diesem Kraftausdauertraining jedoch nur wenig stimuliert, vielmehr soll es hier an die Fettverbrennung gehen.

Da mir aber 40 Kilo auf der Beinpresse bereits nach anderthalb Wochen zu lasch wurden (1 Monat Studio, schon große Fresse) habe ich mich ein wenig nach anderen Trainingsmethoden umgesehen. Seit einer Woche trainiere ich also nach dem HIT-Prinzip. HIT steht dabei für High Intensity Training und meint dabei eigentlich das Training mit der sogenannten Maximalkraft – konkret bedeutet das, Gewicht drauf bis der Muskel kollabiert. Im Grunde reicht mit dieser Methode also genau eine SAUBER ausgeführte Wiederholung bei maximal stemmbarem Gewicht um den Muskelaufbau anzuregen.

Wer es nicht ganz so brachial will bleibt bei 8-15 Wiederholungen pro Satz, legt aber auch ein Gewicht auf, dass weh tut. Denn, hier kommt der Merksatz: Der Muskel wächst erst, wenn er schreit. Dank dieser Methode reichen dann auch lediglich zwei Einheiten pro Woche, der Muskel braucht ja schließlich auch mindestens einen Tag Erholung um wirklich wachsen zu können.

Für mich ist die HIT-Methode das ideale Training: zeitsparend und trotzdem effektiv. Hinterher fühlt man sich auch tatsächlich so, als hätte man was geschafft. Und wer seine Übungen korrekt ausführt, der bekommt später auch keinen Muskelkater.

Ein Gedanke zu “HIT me Baby one more time!

  1. Zuallererst: Euer Blog ist super! Ich folge ab jetzt 🙂

    Großes Lob für die Disziplin zum Sport zu gehen! Ich bin auch gerade dabei mit dem Fitnesstraining zu beginnen – erst vorletzte Woche habe ich darüber gebloggt. Nach über 25 Kilo Abnahme hängt die Haut doch an der ein oder anderen Stelle mehr als unschön. Die Tipps in diesem Artikel sind super, werd ich auf jeden Fall mal mit meinem Trainer besprechen. Es ist echt motivierend zu lesen, dass sich schon nach wenigen Wochen erste Erfolge einstellen und man schon eine Veränderung der Kondition oder Kraft bemerken kann. Ich würde mich über ein paar Fitness-Updates in den kommenden Wochen freuen 🙂

    Liebste Grüße, Fräulein Fiete

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