Jetzt mal ernsthaft, meine Damen

Stellt euch mal kurz vor ihr steht nackt vor dem Spiegel. Wenn ich euch jetzt sagen würde, ihr habt ein Wort um das was ihr seht zu beschreiben, welches wäre das?

Ist es positiv? Wenn man der Umfrage von Taryn Brumfitt glauben kann, eher unwahrscheinlich. Vermutlich fragt ihr euch jetzt, wer ist denn das und was hat die bei Elfe verloren? Ich finde allerdings eine ganze Menge. Wer die Australierin noch nicht kennt, hier eine kleine Erklärung:

Taryn Brumfitt is the Founder of Body Image Movement, a movement which teaches women the value and power of loving their body from the inside out. Her mission is to harness and facilitate positive body image activism by leading a global movement that creates a shift in the way women think about themselves and their bodies. Taryn is mother of 3 children – Oliver, Cruz and Mikaela, she is a professional photographer, writer and speaker, she lives in Adelaide, Australia, with her husband and her jumpy schnauzer. (Mehr gibts hier und hier)

Oder um es mal ganz deutlich zu sagen, diese Frau versucht anderen Frauen klar zu machen, dass sie ganz wunderbar aussehen und zwar genau so wie sie aussehen. Frei nach Mr. Darcy „Just the way you are“. Wie ich finde eine längst überfällige und dringend notwendige Kampagne.

Zurück zur Eingangsfrage. Wer möchte raten was wohl die häufigsten Antworten auf die Umfrage waren. Ich sags euch: Plumpp, Dick, Abstoßend, Unperfekt. Ich werde nicht fragen was euer Wort war. Aber es ist hoffentlich klar was ich meine. Auch ich hab mich vor den imaginären Spiegel gestellt und versucht mich auf ein Wort festzulegen. Meines war „verbesserungswürdig“. Ich bin also auch ein Opfer meiner Selbstkritik.

In Deutschland hat ja bereits Dove mit ihrer Werbekampagne voller Frauen mit normalen Kurven und „PölsterCHEN“ einen ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht. Dennoch glaube ich, liegt das große Problem immernoch in unseren eigenen Köpfen und nicht in dem was man uns in verschiedenen Zeitschriften, Plakaten und TV-Spots als das Maß aller Dinge verkauft. Dem Bunsi und mir ist absolut klar, dass ein Umdenken nicht von heute auf morgen stattfinden kann. Allerdings plädieren wir an euch alle: Wenn ihr das nächste mal vor dem Spiegel steht und dieses Wort im Kopf habt, versucht doch mal ein Positives für wenigstens einen kleinen Teil an euch dem entgegenzusetzen. In kleinen Schritten geht’s auch voran.

Und da wir finden, dass die Kampagne von Taryn Brumfitt auf jeden Fall so viele wie möglich sehen sollten, hier ist der Trailer zum geplanten Doku-Film. Auf Facebook und Twitter könnt ihr die Kampagne ganz einfach mit dem Hashtag #ihaveembraced unterstützen

 

 

 

 

Taryn Brumfitt is the Founder of Body Image Movement, a movement which teaches women the value and power of loving their body from the inside out. Her mission is to harness and facilitate positive body image activism by leading a global movement that creates a shift in the way women think about themselves and their bodies. 

Taryn is a mother of 3 children – Oliver, Cruz and Mikaela, she is a professional photographer, writer and speaker, she lives in Adelaide, Australia, with her husband and her jumpy schnauzer. – See more at: http://embrace.bodyimagemovement.com.au/#sthash.AnUP3V1L.dpuf
Taryn Brumfitt is the Founder of Body Image Movement, a movement which teaches women the value and power of loving their body from the inside out. Her mission is to harness and facilitate positive body image activism by leading a global movement that creates a shift in the way women think about themselves and their bodies. 

Taryn is a mother of 3 children – Oliver, Cruz and Mikaela, she is a professional photographer, writer and speaker, she lives in Adelaide, Australia, with her husband and her jumpy schnauzer. – See more at: http://embrace.bodyimagemovement.com.au/#sthash.AnUP3V1L.dpuf

2 Gedanken zu “Jetzt mal ernsthaft, meine Damen

  1. Hm, ja wie sag ichs…?
    Wenn da nachweislich ein Problem ist, dann ist es doch eher kontraproduktiv sich einzureden, alles wäre tutti und frau wäre toll und schön.
    Find’ste nicht?

    Ich rede nicht von einer Frau, die bei Größe 38 findet, sie hat 3kg zuviel.

    Klar, ich beiße auch nicht in die Tischkante und jaule mir täglich vorm Spiegel einen ab. Ich finde auch Schönes an mir. Aber doch eher in mir. 🙂

    Dennoch ist es natürlich immer gut sich mal Gedanken zu machen, ob die eigene harte Kritik an unserem Körper berechtigt ist.

    • Hallo Chinomso,

      Ich gebe dir natürlich recht, ein wenig gesunde Kritik am eigenen Körper ist nicht falsch und man muss immer seine Gesundheit im Auge behalten. Die Frage ist aber, beurteilen wir uns und unseren Körper gänzlich unbeeinflusst oder finden wir uns nur deshalb nicht gut genug, weil andere uns das einreden? Was für den einen perfekt ist muss dem andern nicht zwangsläufig gefallen. Schönheit liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters 🙂

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