All die guten Vorsätze

Frauen, Kinder und gute Vorsätze zuerst über Bord! Das neue Jahr ist schon wieder voll in Fahrt und rund zwei Wochen nach knallenden Korken und Fondue-Orgien hat das Stammhirn auch schon wieder Frühjahrsputz betrieben – ich zumindest erinnere mich nur noch bruchstückhaft an all die ehrbaren Vorsätze die ich für dieses neue Jahr (mal wieder) hatte. Zwischen weniger essen, mehr Sport hat sich aber ein Vorsatz eingeschlichen, den ich tatsächlich versuchen möchte umzusetzen: Frühstücken.

Für viele, so wie mich ist die erste Mahlzeit des Tages eine reine Belastung. Kaiser, König, Bettelmann, da habe ich glaube ich irgendwas falsch verstanden. Außer einer Tasse Kaffee kommt mir am Morgen jedenfalls nur schwer was über die Lippen und das, obwohl doch alle Ernährungspäpste in rosenkranzähnlicher Dauerschleife predigen: ohne Frühstück kommt der Motor nicht in Schwung. Wenn andere nach Müsli und Rührei zum V8 werden bleibe ich wohl auf der Bobicar-Stufe stehen. Ich bin eben kein Kickstarter, sondern ein Vorglüher (mit Choke…für die älteren Semester unter uns, die das noch kennen).  Dabei kann ich einem Frühstück an sich schon etwas abgewinnen, so ab 10 Uhr…gemütlich…mit Nutella, Brezeln und Butter. Oder im Hotel, wo man sich ohne selber mit dem Apfelentkerner aktiv zu werden einfach mal den Teller vollschaufeln kann.  Wer mir allerdings androht den Tag um 6:30 mit einem selbstgezimmerten Obstsalat zu beginnen und das auch noch aktiv, gut und erfrischend zu finden den kann ich mit all seinem Frühstücksenthusiasmus nur milde belächeln.

Als Kind der Convinience Küche, groß geworden mit der 5-Minuten Terrine, muss es bei mir schnell gehen und gut schmecken (im Fall der 5 -Minuten Terrine liegt das zwar nur an einem bunten Strauß voll E, aber wir sind ja trotzdem alle irgendwie mit der richtigen Anzahl an Extremitäten aufgewachsen). Schön, dass es diese Philisophie jetzt auch in Bio gibt und noch schöner, dass es sich ideal mit meinen guten Vorsätzen ergänzt. Dank den cleveren self-made-start-up Machern von mymuesli gibt es nämlich nun auch für Frühstücksmuffel wie mich eine schnelle und gesunde Alternative zu Butterbrot und Obstsalat.

Meine gesammelten N'oats Werke

Meine gesammelten N’oats Werke

N’oats nennt sich das Ganze und ist in der „to go“ Version sogar bürokompatibel.  N’oats ist dabei eine Wortkreation angelehnt an das englische Wort Oat, was nichts anderes bedeutet als Hafer und im klassischen „Oatmeal“ oder Porridge in vielen angelsächsischen Volksstämmen bereits seit hunderten von Jahren Kindern morgends auf den Frühstückstisch geklatscht wird. Für mich als bekennenden Haferpampf Liebhaber also in jeder Hinsicht ideal. Angeboten werden die N’oats von mymuesli in 7 unterschiedlichen Geschmacksrichtungen – von klassisch pur bis zum modernen „Apfel-Erdbeer-Crisp“ ist also für jede Geschmacksrichtung etwas dabei. Wohl dem, der eine Mikrowelle sein eigen nennen kann, denn in dieser geligt die „to go“ Version am schnellsten. Aber immer dran denken, nicht zu nah davor stehen – zumindest war mein Papa der Meinung, vom Mikrowellen gucken bekommt man viereckige Augen und Kinder mit 3 Beinen. Doch auch wer noch, wie in der Steinzeit, seine N’oats im Topf zusammenrühren muss bekommt am Ende ein durchaus ansehnliches Resultat zustande, wenn man im Fall von Porridge überhaupt von ansehnlich sprechen kann.

Alles was man dazu benötigt sind 200ml Milch oder ein ebenso großes Milch-Wasser-Gemisch für die Figurbewussten unter uns. Für die Zubereitung in der Mikrowelle einfach Milch bis zur Markierung einfüllen und dann bei 800 Watt schubweise erhitzen und umrührern. Genauergesagt zweimal eine Minute und anschließend gut durchrühren und final ziehen lassen. Mir war die fertige Mischung bisher nicht süß genug, dem kann man aber mit einem Löffel Honig oder einigen Spritzern Süßstoff (jaaa…der krebserregende..blabla) nachhelfen. Heraus kommt ein schön cremiger Porridge, den man am besten lauwarm genießen sollte. Ich ergänze das Ganze gerne noch mit einem Löffel Weizenkleie oder Leinsamen. Lange sättigend und dabei auch noch gesund schafft der N’oats Bio Porridge dabei die ideale Grundlage für den Tag.  Weitere Rezepte und Ideen zum Umgang mit N’oats liefert der dazugehörige Blog www.noats.de, denn aus den kleinen Becherchen lässt sich weit mehr machen als nur ein leckeres Frühstück. Reinschauen lohnt sich.

Und all den ekelhaften Frühstücksaktivisten, die morgends ohne ihre routinemäßige Obstschnibbelei Entzugserscheinungen bekommen sei gesagt: N’oats schmeckt auch super mit frischem Obst!

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