Die Salat-Verschwörung

Manchmal hilft viel arbeiten auch beim nicht essen. Auf jeden Fall ist meine Abwesenheit damit zu erklären. Wie die MB-Gramms jedoch zeigen, haben die Schweine erfreulicherweise wieder die Talfahrt angetreten. Aber hier ist noch lange nicht Schluss! Diese Schweine laufen noch nicht auf der Zielgeraden, soviel steht fest.

Nun also die neusten Veränderungen aus Moxenhausen:

Zunächst, ich bin ein großer Verfechter der These, Salat ist kein Essen und macht auch sicherlich nicht satt. Zusätzlich macht es weder glücklich noch schmeckt es sonderlich gut wenn es nicht in Sauce ertränkt oder mit diversen Dingen wie z.B. Käsestreifen, Brotcroutons oder (für die Menschen, die Fleisch essen) einem kleinen Schwein oder einer Pute garniert ist. Aber was will man auch von einem Nahrungsmittel erwarten was den Nährstoffgehalt eines Taschentuchs hat. Nichtsdestotrotz konnte ich -mit Schrecken nebenbei – vor ein paar Tagen feststellen, dass beim Anblick der Speisekarte nicht wie üblich sofort das wild blinkende POMMES-Schild in meinem Kopf los ging. Im Gegenteil, ich hab tatsächlich mit dem Gedanken gespielt mir einen SALAT zu bestellen, während mein Tischnachbar laut überlegt hat ob er wohl Spätzle oder doch lieber Pommes zu seinem Cordon Bleu möchte. Oder doch beides. Sind ja auch schwerwiegende Entscheidungen, die da getroffen werden müssen. Selbstverständlich hab ich mich wieder gefangen und natürlich keinen Salat bestellt, dennoch bleibt die Gefahr nicht vollständig gebannt. Denn – woher kam diese wirre Idee? Wird man bei WW direkt nachts ge-brainwashed auch wenn man sich keinem der Treffen dieser Sekte jemals auch nur genähert hätte, und merkt es nicht mal? Oder konnten mit dem Verlust von Fett Wünsche meines Körpers freigelegt werden, von denen ich bisher nichts wusste? Was, um Gottes Willen, wird noch zwischen den sich abbauenden Speckrollen zum Vorschein kommen? Und was hat eigentlich Rosswell damit zu tun? Die hängen doch in sowas auch immer mit drin.

Und als wäre der „Salat-Incident“ nicht genug, ich habe den Kuchen verweigert. Ja ich habe es getan. Und zwar nicht punktehalber, nein, ich habe quasi fast schon böswillig auf Kuchen verzichtet, weil – und jetzt kommts: Weil ich keine Lust auf Kuchen verspürt habe. Und da war ein ganzes Kuchen-Buffet was ich haben hätte können! Alles sehr beängstigend und ungewöhnlich.

Ich denke vorerst kann ich alle beruhigen, ich plane nicht rückwärts die Treppe runterzulaufen und Erbsensuppe in breitem Strahl von mir zu geben. Zumindest sehe ich es bisher nicht kommen (Emily Rose hat den Pfarrer allerdings auch nicht kommen sehen…). Allerdings finde ich es durchaus erschreckend was so eine Nahrungsumstellung aus einem machen kann.

Zu guter Letzt möchte ich allerdings alle noch an einer kleinen Unterhaltung zum Thema Sport und Abnehmen teilhaben lassen. So geschehen letzten Samstag zwischen mir und einem Kollegen, der offensichtlich auch wesentlich weniger geworden ist über die letzten Monate (25kg, wie man mich wissen lassen hat. Ich habe mir meine bis dahin sehr stolze Zahl dann verkniffen zu sagen). Dieser Kollege – „Einfach weniger essen und Sport machen“- hat mir erklärt wie das mit dem Sport so funktioniert. Obacht: Mit dem Sport wäre es wie mit einer Beziehung. Am Anfang wäre alles neu und rosig und man geht gern weil es ist ja wie frisch verliebt. Und irgendwann wird es dann zu Arbeit. Wie in einer Partnerschaft wenn der Alltag eintritt.

Wir alle kennen meine Haltung zu Sport – somit kann ich sagen, in der Flirtphase habe ich dann wohl immer eine Fernbeziehung geführt und wenn der Alltag eingesetzt hat, scheine ich bereits eine wundervolle Affäre mit meinem Sofa gehabt zu haben. Ich würde sagen – diese Beziehung war von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Nun sollte auch klar sein, warum das mit uns nie was wurde…

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